Donnerstag, 5. Mai 2005

Baracoa Juventud Story

Baracoa:Über hügeliges Bergland geht es von Santiago nach Barracoa. Wir quartieren
uns bei Familie Nuri ein, die uns vor einigen Tagen von Reisenden empfohlen
wurde. Nuri ein herzensguter Mensch bekocht uns in den nächsten Tagen und
kümmert sich um unsere Anliegen. Wir erfahren in den nächsten Tagen einiges
über ihr Leben. So lebt ihr Bruder Eddie auf der gut 1000km entfernten Insel
Juventud, die Cuba vorgelagert ist. Die beiden haben sich vor 3 Jahren das
letzte Mal gesehen. Damals erkrankte Nuri an Darmkrebs, die darauf folgende
Chemotherapie war zum Glück erfolgreich. "Auch wenn viele Leute auf Castro
schimpfen, so war ich heilfroh, dass mich die monatelange Therapie keinen
Dollar gekostet hat, erzählt Nuri mit einem erleichteter Stimme.

Juventud:

Auf der Isla Juventud angekommen, werden wir schon von Nuris Bruder Eddie
und seiner Frau erwartet. Der Empfang war besonders herzlich, so als ob man
sich schon Jahre kennen würde. Kurz danach ruft dann auch noch Nuri aus
Baracoa an und erkundigt sich per Telefon ob wir gut angekommen sind. Eddie
arbeitet im Lager des einzigen Supermarktes der Isla Juventud. Die Arbeit
gefällt ihm und mit seinen Kollegen hat er ein sehr freundschaftliches
Verhältnis. Seine Schwester würde er gerne öfter sehen. Doch die Reise mit
dem Zug ist für cubanische Verhältnisse nicht gerade billig und so können
sie sich nur alle paar Jahre sehen.

Abschied Juventud:
Es heißt Abschied nehmen von der Isla Juventud. Wir verabschieden uns von
Eddie und seiner Frau, natürlich nicht ohne uns mit einem kleinen Geschenk
für die angenehmen Tage auf der Insel zu bedanken. So verlassen wir die
Insel mit der angenehmen Gewissheit, dass sich Nuri und Eddie bald wieder
sehen werden.

Montag, 2. Mai 2005

Havanna: Elena Alfonso u.letzter tag

Havanna: Elena Alfonso
In Havanna wohnen wir bei Elena und Alfonso. Ordnungsgemäß werden wir als Gäste in ihrem Registrierbuch notiert. Elena bewahrt das Buch in einer eigenen Tasche auf um es zu schützen und erzählt uns wie wichtig es ist, dass alles ordnungsgemäß in diesem Buch festgehalten wird. Die staatliche Lizenz eines ihrer Zimmer zu vermieten kostet Elena und ihren Mann monatlich 250 Dollar. Das Zimmer vermietet Sie für 20 Dollar die Nacht und muss damit über die Runden kommen. Zwar ist ihr Zimmer in der Hochsaison gut ausgelastet, doch in den Monaten September und Oktober ist kaum etwas los – die monatliche Lizenz muss sie aber trotzdem abführen und somit bleibt unter dem Strich wenig übrig. Am Ende des Jahres rechnet der Staat dann noch einmal ab – von der Summe der gesamten Nächtigungen muss Sie wiederum einen Teil abgeben. Manchmal stattet ihr die Staatspolizei unangemeldet einen Besuch ab um sie zu kontrollieren. Sie erzählt uns, dass es oft vorkommt, dass die Leute die Zimmer schwarz vermieten und die Gäste nicht registrieren. Wenn das bei einem Besuch der Staatspolizei auffliegt zahlt man beim ersten mal 1500 Dollar Strafe. Bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von oft nur 10 bis 15 Dollar knabbern viele Ihr Leben lang an diesen Schulden. Beim zweiten Versuch Einnahmen zu unterschlagen kommt man zusätzlich 3 Monate in den Knast und beim dritten Mal verschwindet man noch länger von der Bildfläche. „El regime es malo“ – Das Regime ist schlecht“ Sagt sie mit leiser, stimme und blickt kurz zum Fenster das sie als wir das Gespräch begonnen haben geschlossen hat.


Havanna: Emanuel – letzter Tag
Am späten Nachmittag treffen wir noch Emanuel am Malecon um zum Abschied noch einen Cuba Libre mit ihm zu trinken. Aus dem geplanten kurzen Umtrunk wird ein langes Gespräch. Wir sprechen über Gott und die Welt und natürlich über Fidel Castro. Er hat ein großes Leben hinter sich sagt Manuel mit stolzer Stimme. Seine Ideen haben uns alle begeistert, doch sie konnten nie richtig umgesetzt werden. Vor 50 Jahren gab es die Revolution – doch frei sind wir noch immer nicht. Letztendlich sind wir gefangen - irgendwo zwischen Revolution und Freiheit. In der Zwischenzeit ist es dunkel geworden. Wir sitzen immer noch auf den Mauern des Malecon – im Hintergrund das Rauschen des Meeres. Um halb neuen brechen wir auf, noch einmal eine innige Umarmung mit Manuel, dann steigen wir in ein Taxi das uns zum Flughafen bringt. Drei Stunden später heben wir ab. Im Reisegepäck: 6000 Dias, 16 Stunden Film, und unvergessliche Erinnerungen und emotionale Erlebnisse, die mit keinem Medium der Welt zähl- oder messbar gewesen wären.

Sonntag, 1. Mai 2005

Afro Tanzfrau und ende

.. diese sequenz am am ende des vortrags, bevor die letzte story mit emanuel kommt

die plaktafrau, dann ende der reise nahe.. ankündigen.
danach das bild mit dem plakat auto und anschließend die story mit emanuel...cuba libre etc.

cuba endspurt

cuba seit 50 jahre im aufbruch, der endspurt steht noch beovor. drücken wir den menschen die daumen...

vinales

grafische flash -Erklärung einbauen der Hügel bei Vinales - siehe Reiseführer Globo Kunsführer

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